DORIS GUO fängt Stimmungen und Beobachtungen ein, die sie zu vielschichtigen Werken verdichtet. Ihre Materialien sind oft gebrauchte, alltägliche Objekte, die in sensibler Kombination zueinander treten. Für ihre erste Einzelausstellung Bent at the Window im Kunstverein Braunschweig entwickelt sie neue Arbeiten, darunter Projektoren und eine Serie von Skulpturen.
Die künstlerische Praxis von DORIS GUO (*1992 in San Francisco, lebt und arbeitet in Oslo) basiert auf dem Einfangen von Stimmungen und präzisen Beobachtungen, die sie zu vielschichtigen Werken und Atmosphären verdichtet. Guos Materialien sind oft gebrauchte, alltägliche Objekte, die durch ihre sensible Kombination in Beziehung zueinander treten. Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung Bent at the Window im Kunstverein Braunschweig entwickelt sie im Dialog mit den Ausstellungsräumen neue Arbeiten und denkt bestehende weiter: darunter selbstgebaute Projektoren, die statische Bilder an die Wände werfen, sowie eine neue Serie von Skulpturen, die Guos Interesse an der Übersetzung von Objekten in alternative materielle und mentale Zustände weiter vertiefen.