Natur aus der Nähe. Tier- und Pflanzenstudien von Dürer bis heute

Natur aus der Nähe. Tier- und Pflanzenstudien von Dürer bis heute

Stunde der Graphik Anhand einer kleinen hochkarätigen Auswahl aus den ca. 1.500 Naturstudien auf Papier und Pergament im Kupferstichkabinett wird anschaulich, dass der künstlerischen Naturerkundung seit der Renaissance zentrale Bedeutung zukommt. Dafür stehen farbige Blätter von naturwissenschaftlich interessierten Künstler*innen wie Jacques de Gheyn (1565–1629) und Johanna Helena Herolt (1668–nach 1723) – Tochter und Mitarbeiterin der berühmten Maria Sibylla Merian (1647–1717) – ebenso wie Arbeiten der virtuos malenden Pastetenbäcker Herman Henstenburgh (1667–1726) und Johannes Bronkhorst (1648–1727). Die ungebrochene Aktualität und Faszinationskraft künstlerischer Naturforschung zeigt sich in den abstrakt-surrealen Aquarellen der Künstlerin Astrid Köppe (*1976).

Führung mit Prof. Dr. Thomas Döring


Johannes Bronkhorst, Auf einem Baum sitzende, junge Meise beim Mückenfang, 1668 -1727© Herzog Anton Ulrich-Museum, Ursula Mangholz

Veranstaltungsort

Herzog Anton Ulrich-Museum (Braunschweig)
Museumstraße 1
38100 Braunschweig

Veranstalter

Herzog Anton Ulrich-Museum (Braunschweig)
Museumstraße 1
38100 Braunschweig